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SOS nach Vergewaltigung

Angebot der vertraulichen Spurensicherung

Ob aus Angst, Scham oder Verzweiflung – wenn Sie sexualisierte Gewalt erfahren mussten, sind Sie möglicherweise noch nicht bereit, sich direkt nach der Tat an die Polizei zu wenden. Doch unabhängig davon, ob Sie eine Anzeige erstatten wollen oder nicht, bedürfen Sie sofortiger ärztlicher Hilfe – auch wenn Sie an sich zunächst keine sichtbaren Verletzungen bemerken.


Das Angebot der vertraulichen Spurensicherung richtet sich an volljährige Betroffenen von sexualisierter Gewalt, unabhängig von Geschlecht oder der sozialen Beziehung zum Täter bzw. zur Täterin.


Sofort vertrauensvoll versorgt.

Mit unserer medizinischen Versorgung und der vertraulichen Spurensicherung sind wir rund um die Uhr für Sie da. Unser Team aus Ärztinnen und Ärzten ist speziell für diese Fälle geschult.

Unabhängig von einer Anzeige leisten wir Ihnen Beistand, lassen Ihnen jegliche medizinische Hilfe zuteilwerden und sichern die Tatspuren. So haben sie später genügend Zeit, sich in aller Ruhe zu überlegen, ob Sie nachträglich Anzeige erstatten möchten. Auf das Beweismaterial können Sie zurückgreifen, da es verschlüsselt und sicher für 10 Jahre aufbewahrt wird.

UNSERE ANSPRECHPERSONEN IM KLINIKUM

Frauenklinik - diensthabende Gynäkologe/in: 

T (0335) 548-1301 

Gynäkologische Station 24B:

T (0335) 548-2710

So schnell wie möglich handeln

Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall! Für die vertrauliche Sicherung der Spuren spielt die Zeit eine entscheidende Rolle. Die meisten Spuren können nur in den ersten 72 Stunden nach der Tat gesichert werden. Bitte begeben Sie sich also so schnell wie möglich in ärztliche Behandlung. Wenden Sie sich hierfür an die Zentrale Notaufnahme einer der beteiligten Partnerkliniken.

Und auch, wenn es Ihnen sicherlich schwerfällt: Vermeiden Sie es, sich zu duschen oder die Kleidung zu wechseln. Nur so können wir wichtige Beweise für Sie sichern.

Sie können sich zur Unterstützung von einer Vertrauensperson begleiten lassen.

Jede Anzeige ist wichtig
Trotz aller Bedenken möchten wir Sie in jedem Fall zu einer polizeilichen Anzeige ermutigen. Erst dadurch ist eine Strafverfolgung möglich, und diese kann verhindern, dass sich die Tat wiederholt.

Anlaufstellen (rund um die Uhr) ‒ beteiligte Partnerkliniken

Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam
Zimmerstraße 6, 14471 Potsdam
Telefon: (0331) 96 82 11 12

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Thiemstraße 111, 03048 Cottbus
Telefon: (0355) 46 24 68

Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam
Telefon: (0331) 24 15 50 51

Oberhavel Kliniken, Standort Oranienburg                                                                                                                    Robert-Koch-Straße 2-12, 16515 Oranienburg                                                                                                                  Telefon: (03301) 66 30 17                 

Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel
Hochstraße 29, 14770 Brandenburg an der Havel
Telefon: (03381) 41 29 00

Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg
Fehrbelliner Straße 38, 16816 Neuruppin
Telefon: (03391) 39 45 15

Beratung und Schutz

Opferhilfe Land Brandenburg e.V.
Auf Wunsch kann Ihnen der Kontakt zu Beratungsstellen der Opferhilfe Land Brandenburg e.V. vermittelt werden, die streng vertraulich, optional anonym, kostenlos und in allen Sprachen (per Ãœbersetzer: innen) beraten.

Weitere Opferunterstützungseinrichtungen
Autonomes Frauenzentrum Potsdam

DREIST e.V.

Hilfetelefon – Gewalt gegen Frauen Tel. 08000 116 016

Hilfetelefon – Schwangere in Not Tel. 0800 40 40 020

Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser e.V.

Traumaambulanzen im Land Brandenburg

Projektmitwirkende
Das Angebot wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg gefördert, vom Brandenburgischen Landesinstitut für Rechtsmedizin (BLR) koordiniert und kooperiert zu Fragen der psychosozialen Beratung von Betroffenen mit der Opferhilfe Land Brandenburg e.V.

Weiterführende Informationen zum Modellprojekt
„Medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung nach Vergewaltigung“ des Landes Brandenburg erhalten Sie hier.

Bei Fragen zur Aufbewahrung des vertraulich gesicherten Spurenmaterials können Sie sich per E-Mail an die Koordinierungsstelle des Brandenburgischen Landesinstituts für Rechtsmedizin (BLR) an vss(at)blr.brandenburg.de wenden.

Notfall Information

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)

Zentrale Rufnummer: 0335 548-0

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