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Informationsveranstaltung zum „Tag gegen den Schlaganfall“

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Klinikum Frankfurt Oder | 08.05.2017

Informationsveranstaltung zum „Tag gegen den Schlaganfall“

Frankfurt (Oder), 08. Mai 2017 - Patienten, Angehörige und Interessierte sind am Mittwoch 10. Mai 2017, von 14:00 bis 16:00 Uhr, recht herzlich zum

„Informationstag gegen den Schlaganfall“

in das Klinikum Frankfurt (Oder) eingeladen.

Die bundesweite Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesundheit braucht Motivation. So finden Sie Ihren Weg.“ und klärt über das Thema Schlaganfall auf.

Die Besucher des Informationstages können sich in Vorträgen  aus der Neurologie und der Ergotherapie und anhand  anschaulicher Informationen zum Schlaganfall und zur Gesundheitsfürsorge  informieren. Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Hartmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Klinikums und Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, steht als Gesprächspartner zur Verfügung und beantwortet gern die Fragen der Besucher.

Jedes Jahr erleiden rund 280 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für eine körperliche Behinderung im Erwachsenenalter. Aus diesem Grund ruft die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jährlich zu einem bundesweiten Schlaganfalltag auf. Sie will damit über das Thema aufklären, für Warnsignale sensibilisieren, Behandlungswege und vorbeugende Maßnahmen aufzeigen.

Die Klinik für Neurologie des Klinikums Frankfurt (Oder) mit ihrer überregionalen Stroke Unit hat sich auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert.

Nach einem Schlaganfall werden Patienten in der Regel drei bis vier Tage auf der akuten Stroke Unit, einer Schlaganfall-Spezialstation, versorgt und anschließend auf die neurologische Station verlegt. „Unser Konzept beinhaltet die Behandlung und Betreuung des Patienten „aus einer Hand“. Das heißt, dem Akutbereich auf unser Station 13 A - Stroke Unit, schließt sich räumlich unmittelbar die postakute Behandlung an, bis die Patienten in die Rehabilitation oder nach Hause gehen können. Die Patienten werden während der gesamten Behandlung vom selben Therapeuten- und Pflegeteam betreut. Hierdurch kommt es zu keinerlei Informationsverlust“, erklärt der Chefarzt.

Therapie- und Pflegeziele werden in regelmäßigen Teamsitzungen besprochen. Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten und der Sozialdienst sind vom Anfang bis zur Entlassung des Patienten in die Behandlung integriert. Die Patienten kennen somit „ihr“ Behandlungsteam, was sich nachweislich positiv auf ihren Genesungsprozess auswirkt. Vor dem Übergang in die weiteren Einrichtungen werden die Patienten über Risikofaktoren aufgeklärt und sie erhalten Informationen zur Lebensführung, zur regelmäßigen Nachsorge, zum Nachsorgekonzept sowie die Kontaktdaten zu Selbsthilfegruppen. Regelmäßig werden Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten  für die Anforderungen der Stroke Unit geschult.

„Besonders hervorzuheben sind die schnelle Akutversorgung und das interdisziplinäre Behandlungskonzept für die Patienten bis in die weiterführenden Einrichtungen. Dazu gehören die enge Zusammenarbeit mit der Zentralen Notaufnahme und den Rettungsdiensten sowie mit der Radiologie, der kardiologischen Funktionsdiagnostik, der Neurochirurgie, der Gefäßchirurgie und der Anästhesiologie/Intensivmedizin“, so der Chefarzt.

Die Veranstaltung findet  im Haus 5, Konferenzraum 5403, statt. Der Zugang ist barrierefrei.

 

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH

Kontakt:

Sabine Zinke
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder) 

Telefon: 0335 548 2002
sabine.zinke@klinikumffo.de