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Krankenhaushygiene

Verantwortungsbewusste hygienische Verhaltensweisen aller Mitarbeiter sind Grundvoraussetzung für eine hohe Qualität der gesamten Patientenversorgung. Die Verhütung und Bekämpfung von Infektionen durch Krankenhauskeime ist Ziel unseres etablierten Hygienemanagements.

Interne Sicherung der Ergebnisqualität

In unserem Klinikum erfolgt die Erfassung, Dokumentation und regelmäßige Auswertung aller Krankenhausinfektionen. Alle Meldungen erfasst die Abteilung Krankenhaushygiene und unterzieht sie einer zielgerichteten Beurteilung und Auswertung. Die Daten werden aufbereitet und in der Hygienekommission bewertet und anschließend intern veröffentlicht.

Vergleichende Qualitätssicherung

Die ermittelten Infektionsdaten des Klinikums werden regelmäßig mit für Deutschland bekannten Zahlen verglichen, bewertet und Schlussfolgerungen abgeleitet.

Ein Vergleichswert ist die sogenannte nosokomiale Infektionsrate. Hier wird die Zahl der im Krankenhaus aufgetretenen Infektionen in Bezug zur Zahl der behandelten Patienten betrachtet. Gemäß einer vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen Studie (NIDEP-Studie 1995) beträgt diese Rate in Deutschland ca. 3,5 %. Andere Studien kommen auch zu höheren Zahlen, so dass mit einer Rate zwischen 3 und 6 % zu rechnen ist.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Hygienemanagement bei multiresistenten Keimen. Durchgängig werden sofort bei Bekannt werden differenzierte Hygienemaßnahmen eingeleitet und dokumentiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem MRSA (Methicillin- bzw. Multi-Resistente Staphylococcus Aureus). Im Klinikum ist das Vorgehen zur frühzeitigen Erkennung und zum Vorgehen beim Auftreten dieses Keimes durch eine spezielle Leitlinie geregelt.

Ein Kernpunkt unseres Hygienekonzeptes sind die seit Jahren verfolgten Aktivitäten zur hygienischen Händedesinfektion. Um auch hier mehr Transparenz und Vergleichbarkeit mit anderen Krankenhäusern herzustellen nehmen wir an der nationalen „Aktion Saubere Hände“ teil.